Über 100 Bewerbungen für das Förderprogramm Nationale Projekte des Städtebaus aus ganz Deutschland gingen beim Bundesbauministerium ein, 17 Projekte wurden für das Förderjahr 2024 ausgewählt. Als einziges Projekt in Niedersachsen darf sich „Kramers Gut“ in Helmstedt über die Bundesförderung freuen und wird mit vier Millionen Euro unterstützt.
Die Bundestagsabgeordnete Dunja Kreiser gratulierte am Donnerstag persönlich und machte sich selbst ein Bild vom Vorhaben rund um die denkmalgeschützten Hofanlage aus dem 17. Jahrhundert. Es wurde vorgestellt vom Helmstedter Bürgermeister Wittich Schobert, Herrn Bode und Frau Biston von der Abteilungsleitenden Planen und Bauen der Stadt, Herrn Broska als Leiter des Ortskuratoriums Deutsche Stiftung Denkmalschutz und Herr Burgart als Prokurist der Wirtschaftsregion Helmstedt. Auch die Ortbürgermeisterin Margit Niemann und Alexandra Girod, Vorsitzende SPD-Ortsverein Helmstedt, waren bei dem Termin dabei.
„Unserer Städte sind im Wandel und einige Projekte sind von den Kommunen nur schwer allein zu entwickeln. Kommt noch eine überregionale Bedeutung dazu, unterstützt der Bund die Kommunen bei der Umsetzung. Die denkmalgeschützte Hofanlage Kramers Gut aus dem 17. Jahrhundert, im Stadtkern Helmstedts, kann durch die Bundesförderung nun ein wichtiger, lebendiger und nachhaltiger Raum für die Stadtgesellschaft werden. Ich finde besonders gut, dass die Ideen von Jugendlichen eingeflossen sind bei der Erstellung des Konzepts. Hier entsteht nun ein kulturelles Begegnungs- und Jugendzentrum im früheren Grenzgebiet. Darüber freue ich mich sehr!“, erklärt Dunja Kreiser beim Besuch.
Anlässlich des 75. Geburtstages des Grundgesetzes hat sich die Bundesbauministerin Klara Geywitz entschlossen, Orte der Demokratiebildung und der Erinnerung auszuwählen bei der Förderung der Nationalen Projekte des Städtebaus 2024. Insgesamt investiert der Bund 50 Millionen Euro im Rahmen dieser Städtebauförderung. Mit dem Programm fördert der Bund seit 2014 investive und konzeptionelle Vorhaben mit besonderer nationaler bzw. internationaler Wahrnehmbarkeit, mit hoher baukultureller Qualität, überdurchschnittlichem Investitionsvolumen sowie mit hohem Innovationspotenzial.