Im Rahmen ihrer diesjährigen Sommertour besuchte die Bundestagsabgeordnete Dunja Kreiser die MSW Chemie GmbH, das Sprengstoffwerk der K+S-Gruppe, in Langelsheim.
Die Abgeordnete, deren Wahlkreis 49 auch die Bereich Langelsheim, Liebenburg, Lutter und Seesen umfasst, wurde vor Ort von Geschäftsführer, Prof. Dr.Rüdiger Triebel, begrüßt.An dem Gespräch nahmen unter anderem auch der Betriebsleiter Harald Schwalbe, die Betriebsratsvorsitzende Daniela Nonnenmacher und der Bürgermeister der Stadt Langeheim, Ingo Henz, teil. Es wurde über den aktuellen Stand der Errichtung der neuen Produktionsanlage gesprochen und die Baustelle besichtigt.
Die Bautätigkeiten laufen unabhängig vom laufenden Betrieb. Ziel ist ein Produktionsbeginn mit den neuen Anlagen Anfang 2025.
Die um mehr als 90% abgesenkten Arbeitsplatzgrenzwerte für Stickoxid- Emissionen müssen im Bergbau ab August 2025 eingehalten werden. Mit den bisherigen Sprengstoffen ist das nicht leistbar. Die MSW Chemie hat deshalb einen neuen Sprengstoff entwickelt. Dieser granulare Emulsionssprengstoff ist weltweit einmalig und das Patent ist bereits erteilt.
„MSW Chemie hat ein tolles, innovatives Produkt entwickelt. Da sieht man, was in unserer Region geleistet und entwickelt wird. Für den neuen Sprengstoff gibt es, so das Unternehmen, großes Interesse am Markt. Nach Fertigstellung der neuen Anlage soll am Standort durchgehend produziert werden. Darum werden in Kürze weitere Arbeitskräfte eingestellt, was mich natürlich freut. Ich habe wieder einmal viele wichtige Informationen aus dem Besuch mitnehmen können. Darum ist der Austausch vor Ort so wichtig“, sagte die Bundestagsabgeordnete beim Besuch in Langelsheim.